Frank Brock!

Schon der Name ist verheißungsvoll. Wir wissen seit langem, dass Figuren, die Frank heißen, schlimme Finger sind: Frank Booth in BLUE VELVET, Henry Fondas Frank in SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD, Frank Miller in HIGH NOON, Frank Zito in MANIAC! Und der erste und bekannteste Wirt von Venom hieß Eddie Brock (gut, das ist jetzt nur was für Connoisseurs…). Also Frank Brock – man möchte es amerikanisch aussprechen – so heißt meine Rolle in der RENTNERCOPS-Episode „Auf den Hund gekommen„. Frank ist eigentlich Zuhälter, und wie der Ermittler Rainhard Bielefelder sagt, seine ‚Pferdchen laufen gut.‘ Aber manchmal muss es eben etwas mehr sein, deshalb betreibt Brock auch illegales Glücksspiel, Juwelenraub und was so dazugehört. Er wohnt mit seiner Perle in einem Minipalast mit eigenem Schwimmbad (nicht nur Pool) im nicht gerade für seine Geschmackssicherheit wohlhabenden Süden von Köln. Dort wird er von den RENTNERCOPS aufgesucht, während er im Wasser dümpelt. Und das war natürlich ein Heidenspaß am Set: großer Schwimmreifen, knappe Speedo, völlig sinnfreie Tattoos (schon wieder Tattoos…), dicke Goldkette. Auch darüberhinaus ist er eher unangenehm und wird schon bald wegen Mordes verdächtigt.

Brock ist ein neues Prachtexemplar für mein Rollenprofil ‚Die größten Arschlöcher Deutschlands‘. Und für mich ein Wiedersehen mit Mit-Bonner Bill Mockridge, der zusammen mit Hartmut Volle das neue RENTNERCOPS-Duo bildet. Tolle humorbegabte Regie von Janis Rebecca Rattenni.

Am 17.11.21 im Ersten.

Danach noch bis Mai in der Mediathek:

RENTNERCOPS – Auf den Hund gekommen